Die Jagd nach immer höheren Renditen ist beendet. War es doch die nicht enden wollende Gier nach dem Größten, dem Besten, dem Lukrativsten Geschäft die die westliche Welt in eine Nachkriegsartige Weltwirtschaftskrise gestoßen hat. Jetzt, da es zu spät ist präventiv zu handeln besinnen sich einige langsam wieder auf den eigentlichen Sinn des Geldes, nämlich als universales Tauschmittel um in einem Geschäft den Handelspartner für seine Dienstleistung oder sein Produkt angemessen zu entschädigen, nicht um Geld gegen Geld zu tauschen. Konzentration auf das wesentliche. Macht es denn wirklich einen Unterschied ob man 1,2 oder 1,4 Millionen (wahlweise auch Milliarden) sein Eigen nennt? Ist es die Erfüllung sein Geld in riskanten Investments anzulegen und auf renditen über 10% p.a. zu hoffen? Oder ist es vielleicht doch befriedigender sich etwas zu gönnen? Etwas materielles, etwas verschwenderisches, etwas dekadentes - oder etwas nötiges! Wir sollten weg von der “Geiz ist Geil”-Denke kommen, und für Qualität gern und bereitwillig zahlen. Die kapitalistische Wirtschaft kann nur mit Konsum wachsen, es gilt also nicht sein Geld irgendwo zu parken.

Gönnen Sie etwas, ein schöner Urlaub, ein schönes Auto oder leckere Feinkost. Ist es nicht angenehmer sein Leben zu genießen als ständig einer hohen Rendite hinterher zu jagen?