Glaubt man den Medienberichten befinden wir uns zuumindest etwas in Aufbruchstimmung. Die Wirtschaft wächst und viele, viele Menschen haben ihren Job doch behalten. Allerdings hat dies das Land wohl bedeutend mehr gekostet als man bisher gedacht hat, denn die kommenden Einsparungen sind nicht ohne und werden besonders die „kleinen“ Arbeitnehmer treffen. Es gilt also jetzt schon seine Schäfchen ins trockene zu bringen und auf die Dinge die da kommen vorbereitet zu sein. So sollte man seine Rücklagen um mindestens 2 Monatsgehälter aufstocken um das gleiche Sicherheitsniveau wie vor 4 Jahren zu haben.

Eine Alternative dazu ist natürlich ein Jobwechsel und damit verbunden ein höheres Einkommen. Ganz klar, wer mehr Geld verdient muss sich über höhere Ausgaben weniger Sorgen machen. Ebenso ist es natürlich auch möglich am derzeitigen Arbeitsplatz ein höheres Gehalt zu verlangen. Wer über gute Qualifikationen verfügt und schon etwas geleistet hat in den vergangenen Jahren dürfte dabei auch keine allzu großen Probleme haben, jedoch stellt sich schnell die Frage was soll ich eigentlich verlangen? Unabhängig davon was „marktüblich“ ist oder was die Kollegen bekommen ist es ja zunächst einmal interessant was man selbst sich von einer Gehaltserhöhung verspricht.

Leider ist es in Deutschland ja recht verwirrend, auch für den Arbeitgeber (sofern er kein Lohnbuchhalter ist) wie viel dem Arbeitnehmer unter welchen Bedingungen vom Brutto übrig bleibt. Da dieser Wert aber der ist über den man beim Gehalt verhandelt sollte man als Bewerber oder Angestellter genau wissen was man Brutto braucht um das gewünschte Netto im speziellen Fall zu erhalten.

Für so etwas gibt es glücklicherweise Lohnrechner im Internet, wobei Lohnrechner nicht gleich Lohnrechner ist. Man sollte schon darauf achten das er aktuell gehalten ist und auch wirklich realistische Werte ausgibt. Ein guter Test ist immer das aktuelle Brutto einmal durchzurechnen und das Ergebnis mit der Zahl auf dem Lohnzettel zu vergleichen. Denn nichts ist peinlicher als eine falsche Forderung aufgrund eines veralteten Lohnrechners.