Die Finanzkrise ist da. Auch in Deutschland. Das turbulenzen im Finanzmarkt auftreten werden weiß man aber nicht erst seit 2-3 Wochen, denn wer glaubte die Probleme in den USA würden dank dem großen Teich auch dort bleiben lag in Zeiten von Globalisierung und starken internationalen Investments der Banken völlig daneben. Was also gerade passiert war zumindest ein denkbares Planspiel, bereits vor Monaten.

Das schlimmste an der aktuellen Situation sind jedoch die Medien. Wurden in den USA bereits Banken in den Ruin getrieben weil viele, verunsicherte Bürger plötzlich große Summen Bargeld abhoben hat die hiesige Presse offensichtlich nichts von den amerikanischen Kollegen gelernt. Denn gerade diese Panikmache verschlimmert die Situation erheblich. So titelte eine große deutsche Zeitung neulich mit “1 600 000 000 000″ - eine Zahl, welche die meisten Menschen gar nicht erfassen können.

Durch diese und ähnliche Berichterstattung wird jedoch niemanden geholfen. Denn gerät durch eine hektische Liquidierung des Einlagekapitals der Kunden eine weitere Bank ins schleudern wird die Situation ganz sicher nicht besser. Zudem sind die Sparanlagen der deutschen auch ohne eine Aussage der Bundeskanzlerin sicher, zumindest bis 20.000 € (gesetzlich) und noch deutlich darüber durch haftendes Eigenkapital deutscher Kreditinstitute.

Die Devise zur Linderung lautet also Ruhe bewahren! Wer keine spekulativen Geldanlagen besitzt kann sich mehr oder minder beruhigt zurücklehnen und hoffen dass es andere Ihm gleich tun.