In Frankreich droht die Lage langsam zu eskalieren. Nachdem immer wieder Manager in Ihren Büros Stunden- oder Tagelang festgehalten wurden drohen die Angestellten eines Automobil-Zulieferers mit der Sprengung des Werkes. Was ist da passiert?
Anfang 2008 hatten die Automobilkonzerne Renault und Peugot-Citroen noch riesige Volumina an Teilen geordert, dafür wurden eigens neue Maschinen gekauft und Leiharbeiter eingestellt. Doch seit September herscht Funkstille und Teile im Wert von 2 Millionen Euro liegen in den Lagern. Die Flaute zog die Insolvent des Zulieferers mit sich und damit die Existenzbedrohung von über 360 Mitarbeitern. Diese fordern nun Abfindungen in Höhe von 30.000 € pro Person, eine Summe die auch an andere Betroffene gezahlt wurde. Sollte bis 31.7. die Forderung nicht erfüllt werden wollen die ehemaligen Arbeiter ihr Werk sprengen, mit den Teilen und Maschinen (Wert 2 Millionen Euro) die Renault gehören.
Die Franzosen greifen also immer mehr zu gewaltvollen Lösungen um die Konzernchefs zu Menschenwürdigen Lösungen in der aktuellen Krise zu bewegen. Diese Aktionen erinnern ein wenig an revolutionäre Zustände.

1 Besucher kommentierte bisher " Die Finanzkrise schlägt Wellen "
Verfolge den Kommentar RSS oder hinterlasse einen Trackbacknichts wird mehr sein, wie vor der finanzkrise und das stimmt! alles geht den bach runter. überall werden leute entlassen und firmen machen dicht. auch meine bank hat jetzt die zinsen so weit gesenkt, dass ich alles runter genommen habe und alles auf ein tagesgeldkonto der bank of scotland verlagert habe. da bekomme ich wenigstens ein bisschen mehr zinsen…
LG Nico
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