Über die Versicherungen bei Berufsunfähigkeit
Die gesetzliche Rentenversicherung ist die erste Säule für die eigene Altersvorsorge. Sämtliche Planungen können aber durch einen Unfall oder eine langwierige Krankheit zunichte gemacht werden, wenn man seinem Beruf nicht mehr nachgehen kann und berufsunfähig wird. Denn wer am 1. Januar 2001, dem Stichtag für die aktuelle Regelung, jünger als 40 Jahre alt war, für den springt die gesetzliche Rentenversicherung bei Berufsunfähigkeit nicht mehr ein. So müssen Sie im Ernstfall auf ihre eigenen Reserven zurückgreifen, und Ihre Altersvorsorge ist verloren.
Dabei sind längst nicht mehr nur die klassischen Risikogruppen mit vermeintlich gefährlichen Berufen betroffen wie z.B. Gerüstbauer oder Maurer. Denn der Berufsunfall ist in weniger als 10 Prozent aller Fälle der Grund für eine Berufsunfähigkeit. Deutlich häufiger dagegen liegt der Grund für die Berufsunfähigkeit an einer Erkrankung, die man sich im Job über die Jahre zugezogen hat, sehr häufig zum Beispiel bei Schreibtischtätigkeiten, bei denen man lange sitzen muss und wenig Bewegung hat. Nur die beste Berufsunfähigkeitsversicherung hilft, sollte man berufsunfähig werden. Neben der BU-Versicherung sollte man sich überlegen, ob man noch eine Riester Rente abschließt, da sich diese beiden Versicherungen sehr gut ergänzen. Ein Riester Vergleich spart zusätzlich noch ein paar Euro und verschafft große Steuervorteile.

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